In den letzten Wochen habe ich einmal einen kleinen Themenschwerpunkt Italien bei meinem
Weinngenuss gesetzt.
Den Anfang macht der unten abgebildete
Soave des Weinguts
Pasqua aus dem Jahre 2006.

Dieser Wein hatte einen sehr schlechten Start bei mir. Direkt nach dem Öffnen der Flasche stieg mir ein stark schwefliger Geruch in die Nase. Diese Schwefelnote dominierte auch den Geschmack am ersten Tag, trotz langer Zeit im Glas. Am zweiten und dritten Tag (ich hatte die Flasche die erste Nacht lang offen stehen gelassen) war diese schweflige Geschmack jedoch verflogen. An diesen Tagen konnte ich einen angenehmen Wein trinken. Mineralische und
fruchtige Geschmacksnoten kombinierten sich zu einem wirklich schmackhaften Ganzen. Für den Wein den ich am 2. und 3. Tag im Glas hatte, sind die 3 Euro für die Flasche durchaus in Ordnung, für den ersten nicht. Da ich einen Wein aber auch schon am ersten Tag
geniessen möchte, werde ich mir diesen
Soave wohl kein zweites mal kaufen.
Die
CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 5.0
Preis: ca. 3,00 Euro.
Der zweite Wein entpuppte sich als ein wahrer Preis /
Leistungs-Hit. Es handelt sich um den Wein unten links im Bild. Ein
Valpolicella vom Weingut
Cellio aus dem Jahre 2005. Ein Wein der mich vom ersten Schluck an überrascht hat. Bei einem Wein für drei Euro hatte ich ein so runden, so
fruchtigen Geschmack nicht erwartet. Dem Wein mangelt es zwar an feiner Säure und mehreren Geschmacksdimensionen, dennoch ist er ein sehr guter Alltagswein den ich wohl in Zukunft öfter kaufen werde.
Die
CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 8.7
Preis: ca. 3,00 Euro
Der Wein unten rechts, ein
Chianti vom Weingut
Sovrano wird von mir sehr niedrig bewertet. Geschmacklich war der Wein durchaus ansprechend, allerdings habe ich drei A
bende lang diesen Wein getrunken und hatte an jedem morgen leichte Kopfschmerzen. Da mir keine andere Erklärung für die Kopfschmerzen einfällt, als dieser Wein, schiebe ich ihm die Schuld in die Schuhe.
Die
CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 0.9
Preis: ca. 5,00 Euro