Freitag, 31. Oktober 2008

Trainingsrekorde

Heute abend konnte ich meinen 8-Ball legen Rekord von 6 / 20 auf 10 / 20 erhöhen. Das ist die größte, relative Steigerung die ich je bei einem Training geschafft habe. Gestern lief es aber auch einfach wirklich gut und mit nur drei Teilnehmern am Training lagen ausserdem optimale Bedingungen vor. Aber dennoch, eine Steigerung um 66 % freut mich schon... :)

Damit ist der momentane Stand der Rekorde:



  • 8-Ball legen: 10 / 20
  • 9-Ball legen: 7 / 20
  • 14e: 52 / 100
  • 10 x 15 EO = 73 / 150
  • Bowliard = 139 / 300

Mittwoch, 29. Oktober 2008

225. Todestag von Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

Heute vor genau 225 Jahren ist der Mediziner, Physiker, Mathematiker und Philosoph der Aufklärung Jean-Baptiste le Rond d’Alembert gestorben.

Zu seinen Errungenschaften gehören neben dem bekannten, aber natürlich nicht funktionierenden, Roulette Spielsystem "Progression d’Alembert" das Quotientenkriterium für konvergente Reihen und das D’Alembertsche Prinzip der Mechanik.

Er arbeitete auf dem Gebiet der Funktionentheorie, löste 1747 die heute nach ihm benannte (eindimensionale) Wellengleichung der schwingenden Saite und wurde so der Begründer der mathematischen Kontinuums-Physik.

Wer heute, an seinem Todestag, noch ein wenig mehr über d'Alembert erfahern möchte, den verweise ich zum Einstig an seinen Wikipediaeintrag.

Montag, 27. Oktober 2008

Spieltag 2

Das war er also, der zweite Spieltag der Saison. Ich habe gerade nochmal meinen Bericht vom ersten Spieltag gelesen und dabei den Satz lesen müssen:
Ich hoffe mal, dass ich in Zukunft nicht erst im letzten Spiel zu meinem Spiel finde...


Leider war es diesmal wieder so...

Aber nun zum ersten Spiel: Unserer Gegner war Osnabrück 11, eine der vier Mannschaften die am ersten Spieltag 7 Punkte geholt hatten und damit über uns in der Tabelle stand. Auf Grund dieser Tatsache sind wir davon ausgegangen, dass dieses Match härter würde, als die beiden vom ersten Spieltag.

In der Hinrunde habe ich 14.1 gegen Sadettin gespielt. Ich war so unglaublich aufgeregt. Meine Hände waren total nass, mein Kreislauf hat so gerast, dass ich Kopfschmerzen bekommen habe und das alles hat sich während des gesamten Spiels nicht gelegt... So war es dann auch kein Wunder, dass ich nach 28 Aufnahmen mit 60 zu 28 verloren habe... Ich habe mit einem Schnitt von eins und einer Höchstserie von 4 gespielt...

Ich war am Boden zerstört. Das Training in den letzten Wochen lief soo gut und nun das. Auch die Aufmunterungen meiner Vereinskameraden und Sprüche wie "Gegen den hättest Du doch nie verlieren dürfen!" haben mich nicht wieder beruhigt, zumal auch Stephan sein 9-Ball mit 4:5 verloren hatte und wir nach Timos 5:4 Sieg im 9-Ball und Holgers 3:0 im 8-Ball nur mit einem 2:2 in die Rückrunde starten mussten.

In jener traf ich dann im 9-Ball erneut auf Sadettin. Nach einem genauso aufgeregten Start, wie in der Hinrunde wurde es langsam besser, nach einem 1:4 Rückstand kam ich endlich in mein Spiel, kam mit einer 6-9 Kombi, einem Runout und einer taktisch klugen, durch viel Safe-Spiel geprägten Partie zum 4:4 Ausgleich. Im letzten Spiel schlugen dann jedoch wieder die Nerven zu. Ich verstelle mich nach einer eigentlich einfachen 8 auf die 9, habe einen dünnen Cut zu spielen und lasse die 9 klappernd in der Tasche liegen. 4:5 für Sadettin und die ganze Aufholjagd für die Katz !

Zum Glück lief es bei den Anderen besser: Stephan konnte im 8-Ball 3:2 gewinnen, Holger machte es im 9-Ball mit 5:2 wieder kurz und schmerzlos und Timo gewann einen echten 14.1 Krimi mit 57:50, so dass wir am Ende mit 5:3 gewinnen konnte. Das war für meine Nerven genau das Richtige: Meine Mannschaft kann auch gewinnen, wenn ich total Aussetzer habe und alles verliere...

Der zweite Gegner, Lingen konnte am Samstag nur mit 3 Spielern nach Bassum reisen, so dass wir mit einem 0:2 Vorsprung in die Partie gehen konnten. Diese Tatsache und der Sieg zuvor gegen Osnabrück hat und alle locker in das Spiel gehen lassen und so spielten wir befreit auf und konnten alles sehr deutlich gestalten.

Ich konnte meine Hinrundenpartie im 14.1 gegen Tobias in einer sehr taktisch geführten Partie mit 45:27 gewinnen, Timo macht mit Sascha beim 9-Ball kurzen Prozess (5:0) und auch Axel hatte gegen Christian keine Probleme und gewann sein 9-Ball 5:2. Somit lagen wir vor Beginn der Rückrunde 5:0 vorne und damit war schon klar, dass wir die Partie gewinnen würden.

In der Rückrunde machte es nur Axel nochmal spannend, der seine 8-Ball Partie "nur" mit 3:2 gewinnen konnte. Timo fertigte Sascha im 14.1 mit 60:10 nach 23 Aufnahmen ab und ich konnte im 9-Ball auch endlich wieder auf meinem Trainingsniveau spielen und Tobias mit 5:0 schlagen. Damit stand ein mehr als deutlicher 8:0 Sieg gegen Lingen auf dem Spielbericht.

Nach zwei Spieltagen und 4 Spielen stehen wir damit mit 12 Punkten und einem Partieverhältniss von 26:6 an der Spitze der Tabelle. Ein sehr schöner Saisonauftakt also. In drei Wochen erwarten wir dann allerdings mit Molbergen 6 einen der Topfavoriten zu Hause in Bassum. In der Mannschaft spielt unter anderem der ehemalige deutsche Meister Wolfgang "Zombie" Zumbrägel, eine ganz harte Nuss, die wahrscheinlich von keinem von uns zu schlagen sein wird. Da auch die anderen Spieler von Molbergen echte Granaten sind, muss da schon alles klappen, um die Tabellenführung zu verteidigen.

Ich werde mir bis dahin ernsthaft Gedanken machen müssen, wie ich von Anfang an an einem Spieltag zumindest annäherungsweise mit meinem Trainingsniveau spielen kann und nicht erst am Ende meine Leistungen bringe, wenn das Spiel schon gelaufen ist...

Falls jemand ne Idee hat, wie ich das bewerkstelligen kann, nur her damit ! :)

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Portabler Atomreaktor

Die Firma Hyperion plant ab 2013 portable Atomreaktoren zu verkaufen. Portabel heisst dabei allerdings nicht im Rucksackformat, sondern wie links zu sehen schon deutlich größer.

Die Firma verspricht dabei ein Rundum-Sorglos-Packet bei dem der Kunde nur den Reaktor hinstellen (oder unter der Erde verbuddeln) muss und sofort 30 Megawatt elektrische und 70 Megawatt Wärmeenergie zur Verfügung hat. Nach acht Jahren ist der Brennstoff dann Verbraucht und das Gerät wird ausgetauscht.

Für die Lagerung des Mülls hat die Firma eine Lösung, so sagt sie, welche sie aber nicht verraten kann. Aus Sicherheitsgründen...

Auf der Homepage der Firma sieht man dann auch gleich, wofür das ganze gut sein kann:

Der Reaktor kann dazu genutzt werden um die Trinkwasserprobleme armer oder geologisch schlecht gelegener Länder zu lösen. Ein wahrhaft menschenfreundliches Produkt also...

Mehr zu dem Thema könnt ihr auf der Hyperion Homepage oder bei demTelepolis Artikel Mit Atomkraft in eine saubere und sichere Welt lesen.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Wasser das Benzin der Zukunft ?

Ich habe soeben bei Telepolis einen spektakulären Artikel gelesen den sich zumindest Physik-Interessierte aber eigentlich auch jeder andere einmal durchlesen sollte. Ist zwar alles noch nicht wirklich bestätigt, aber zumindest lässt es von einer besseren Zukunft träumen...

Den Artikel findet ihr hier: Durchbruch bei der Gewinnung von Energie aus Wasserstoff?

175. Geburtstag von Alfred Nobel

Heute ist (oder sagt man doch wäre ? ) der 175. Geburtstag des schwedischen Erfinders Alfred Nobel.

Ein Name den sicher jeder kennt und sei es nur von den Nobelpreisen her. Die meisten werden sich wohl auch noch erinnern, dass der gute Mann das Dynamit erfunden hat und irgendwie gegen den Krieg war.

Da ich mich nur noch so grob an die Geschichte des Mannes erinnern konnte, habe ich seinen heutigen Geburtstag genutzt und mir fünf Minuten Zeit genommen nochmal seinen Wikipedia-Artikel zu lesen.

Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch auch diese fünf Minuten Zeit, heute, an Alfred Nobels 175. Geburtstag.

Samstag, 18. Oktober 2008

Trend Follower

Zur Zeit macht ein, hmm, Musikvideo von sich reden: Where is Matt? (2008) Falls jemand das noch nicht mitbekommen haben sollte, kann er sich nun hier anschauen und zum Beispiel hier einige Infos dazu lesen.



PS: Wer möchte, dass ich mal in 42 Ländern tanze und bereit ist, mir das ganze zu Bezahlen, der kann sich gerne melden... :)

Freitag, 17. Oktober 2008

Gods Will ?

Wer mich kennt, weiss, dass ich mit Religionen oder Glaubensrichtungen nicht viel am Hut habe. Ich würde mich als Agnostiker oder als Anhänger des schwachen Atheismus bezeichnen. Dennoch habe ich ein gewisses Verstädniss für Leute die einen Glauben haben. Zumindest wenn es um die damit verbunden Spiritualität geht. Wenn es aber darum geht damit Kriege zu rechtfertigen, dann hört mein Verständiss auf.

Da in den letzten Tagen ja immer wieder davon zu lesen war, dass Sarah Palin, ihres Zeichens die Vizepräsidentschaftskandidatin der US-Republikaner, den Krieg gegen den Irak als gottgewollt bezeichnet hat, wollte ich mir einmal das Orginalvideo anschauen. Als ich das getan habe, war ich noch bestürzter als ich es vorher vermutet habe...

Zugegebenermaßen: Frau Palin hält diese Rede vor einer Art christlichen Abschlussklasse in einer Kirche, aber den Bau einer Pipeline als gottgewollt zu bezeichnen ?

"I think gods will has to be done in unifying people and companies to get that gaspipe build. So pray for that !"
Im Video bei ca. 2:05 Minuten

Hallo ? Gott will, dass eine bestimmte Gaspipeline gebaut wird ?!? In was für einer Zeit leben wir denn ? Also um ehrlich zu sein, solche Aussagen, die ja nur in einer Rede vorkommen, weil Leute, die sich mit sowas beschäftigen davon ausgehen, dass sie was bewirken, lassen mich wirklich sorgenvoll über den großen Teich schauen...


Donnerstag, 16. Oktober 2008

Trainingsrekorde

Heute abend konnte ich meinen 9-Ball legen Rekord auf 7 / 20 erhöhen.

Damit ist der momentane Stand der Rekorde:



  • 8-Ball legen: 6 / 20
  • 9-Ball legen: 7 / 20
  • 14e: 52 / 100
  • 10 x 15 EO = 73 / 150
  • Bowliard = 139 / 300

Dienstag, 14. Oktober 2008

Back from the Island !

Das war sie also, meine einwöchige Tour nach England. Gleich vorweg mal ein Fazit: Ich bin begeistert ! Sowohl die Landschaft um Hastings, unserem Domizil, als auch Hastings selber haben mich begeistert. Auch London hat mir extrem gut gefallen, und das obwohl ich eigentlich kein Freund von Großstädten bin... Ansonsten stimmt die alte Weisheit, England betreffend: "It's different!".

Nun aber zum Reisebericht. Am Samstag morgen um 3 Uhr nachts ging es auf dem Schulgelände Rheden los mit unserer Reise. Zunächst mal stand ein erstes Anschnuppern mit unserem Busfahrer, der Lehrerin aus Varrel und den 39 Schülerinnen und Schülern aus Rheden und Varrel auf dem Programm. Der erste Eindruck war dabei schonmal sehr gut. Dieser Eindruck hat sich auch während der gesamten Fahrt nicht geändert (gut einige Schüler haben kein rechtes Verständnis dafür gezeigt, dass wir ihnen ihre mp3-Player abgenommen haben, als sie das zweite mal mit Kopfhöhrern im Ohr über rote Ampeln gegangen sind und fast überfahren wurden, aber das ist in dem Alter wohl so...). Es war eine wirklich nette Gruppe.

Für das erste Highlight sorgte dann auch gleich eine Schülerin aus Rheden, die nach einer Pinkelpause im Gebüsch (die Raststädte kurz hinter der deutsch-niederländischen Grenze war in den frühen Morgenstunden noch geschlossen) den Bus mit den Worten betrat: "Mist ich habe beim Pinkeln eine Socke im Gebüsch verloren!"... Bis zum Schluss konnte nicht geklärt werden, wie es zu diesem Verlust gekommen war... :)

Bis nach Calais verlief die Reis wie am Schnürchen, nicht ein Stau oder ähnliches auf der Fahrt... In Calais mussten wir dann noch ca. 2 Stunden warten, bis wir auf die Fähre fahren konnten, aber wir waren dennoch gut im Plan.

Die Überfahrt war angenehm ruhig, leider war das Wetter jedoch recht grau und regnerisch, so dass wir das Zufahren auf die "White Cliffs of Dover" nicht richtig genießen konnten. Zum Glück sollte das auf der Rückreise anders sein. Von Dover aus sind wir dann, da wir noch sehr viel Zeit hatten, bis wir uns um 18 Uhr mit unseren Gastfamilien in Hastings treffen sollten, machten wir einen ersten Ausflug nach Rye.

Rye ist eine wunderschöne englische Kleinstadt mit vielen alten Gebäuden und kleinen Geschäften. Leider hat es immer wieder geregnet so dass die Bilder nur bedingt wirken konnten. In Rye habe ich dann auch meinen ersten, englischen Tee getrunken und zwar mit Crumpets. Ich liebe diese Dinger ! Leider habe ich in Deutschland noch keine Bezugsquelle dafür gefunden und die aus England mitgebrachten Crumpets habe ich schon an meine Familie verfüttert...

Pünktlich um 18 Uhr haben wir dann Hastings erreicht, wo unsere Gruppe in strömendem Regen von Ihren Gastfamilien abgeholt wurden. Auch für die beiden Lehrerinnen und mich ging es zum ersten mal zu unserer Gastfamilie... Jacky und Clive stellten sich sofort als sehr nette, aber auch sehr, sehr mitteilungsbedürftige Menschen heraus. Während unseres Aufenthalts haben wir sehr viele Geschichten aus Ihrem Leben und von Ihrer Familie gehört ohne dabei viel mehr als ein paar Sätze von uns erzählen zu können. Aber wie gesagt, es sind schon zwei sehr liebe Menschen.

Hier ein paar Impressionen aus unserem Gastquartier:

Mein Zimmer, sehr klein wie man sieht (die Tür ging nicht weiter auf)...
Das Zimmer der Lehrerinnen...

Die Raucherlounge. Im ganzen Haus war Rauchverbot.
Das Haus von vorne.
Blick aus dem Speisezimmer.

Am Sonntag, unserem ersten vollen England Tag hatten wir dann das, was man sich als Deutscher unter englischem Wetter vorstellt (was aber laut Jacky und Clive nur ein Klischee ist) : Horizontaler Regen... Ich kann mich wirklich nicht erinnern in Deutschland jemals so eine Kombination aus Regen und Sturm erlebt zu haben... Als wir von unserem Besuch der Schmugglerhöhlen zum Einkaufszentrum gegangen sind wurden wir nicht nur völlig durchnässt, nein einige haben sogar kleine blaue Flecken von den Regentropfen bekommen... Zum Glück sollte das der einzige Tag mit solchem Wetter bleiben.

Nach einem Besuch des örtlichen (langweiligen) Einkaufszentrum sind wir dann erstmal wieder zu unserer Gastfamilie gegangen um uns Aufzuwärmen. Abends war das Wetter zum Glück schon besser, so dass wir die ersten 4 Pubs ausprobieren konnten (natürlich nur die Lehrerinnen, der Busfahrer und ich - unsere Schüler waren alle unter 18 und haben nirgends Alkohol bekommen). Hastings hat übrigens 50 Pubs, die meisten davon sind wohl voll, wenn 20 Leute da sind, dafür haben sie alle einen unglaublichen Charme. Ich mag solche kleinen urigen Pubs sehr, sehr gerne. Und teuer waren sie eigentlich auch nicht. Zumindest nicht das jeweilige Hausbier, da gab es die Halfpint für 1,30 Pfund also ca 1,70 Euro...

Der zweite Tag war dann der erste, lange London Tag. Losgefahren ist der Bus um 8 Uhr in Hasting, wieder nach Hause gekommen sind wir gegen 22 Uhr. Der Bus hat in Greenwich geparkt, wo wir zunächst durch den Park zur Meridian Line gegangen sind und die Standart-Touristen Fotos mit einem Fuß auf der Ost- und einem auf der Westhalbkugel gemacht haben:

Christoph und der Nullmeridian

Anschließend ging es dann mit dem Boot auf der Themse nach London rein:

Die Towerbridge

Das London Eye

Das Wetter an diesem Tag war wunderbar sonnig so dass wir den "Flug" mit dem London Eye wirklich genießen konnten:

Der Big Ben
Skyline von London
Eine Gondel des Lonon Eye

Anschließend haben wir dann noch Westminster Abey, den St. James Park und den Buckingham Palace per pedes erkundigt. Danach haben wir U-Bahn Karten besorgt und den Schülern (und uns) zwei Stunden Freizeit gegeben. Abends ging es dann zu Madam Tussauds's. Ich fand den Besucht dort nicht soo spannend. Die Figuren sind zwar größtenteils extrem gut gemacht, aber letztenendes sind es dann halt doch nur Figuren von Prominenten...

Christoph mit Patrick Steward
Interessant war höchstens noch, dass die Figur bei der am meisten los war, mit der sich die meisten Leute ablichten lassen wollten Adolf Hitler war... Außer den deutschen Besuchern wollte scheinbar jeder ein Bild von sich mit dem "Führer" haben... Einige in freundschaftlicher Umarmung, andere wie sie ihn ins Gesicht schlagen oder in die .... treten...

Am dritten Tag sind wir dann nach Beachy Head gefahren und haben einen Spaziergang an den Klippen gemacht... Eine wirklich atemberaubende Landschaft:






Am vierten Tag stand dann wieder London auf dem Programm... Diesmal haben wir den Tower besichtigt, die St. Pauls Cathedral (leider nur von außen) und den Trafalgar Square. Anschließend gab es diesmal fast 5 Stunden Freizeit. In diese bin ich nochmal bei strahlendem Sonnenschein die Whitehall und die Downing Street entlang geschlendert, habe mir ein Sandwhich und einen Saft in den Food Halls von Harrods gekauft und mich eine Stunde einfach in ein Strassencafe gesetzt und das Flair genossen. Anschließend habe ich mich dann wieder mit den Lehrerinnen und dem Busfahrer in Chinatown zum Essen getroffen.

Der Tower
Harrods
Chinatown

Abends ging es dann in die Cottenham Towd Road zum "We Will Rock You" Musical. Als alter Queen Fan war das Musical wirklich ein großer Spass. Auch die Schüler waren durchweg begeistert ! Trotz des tollen Tages, war ich dann doch froh, abends in mein Bett fallen zu können. Wir waren immerhin von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts unterwegs...

Am letzten Tag haben wir dann nur noch kurz Bodium Castle und Canterbury besichtigt und letzte Besorgungen für die Rückfahrt gemacht.

Bodium Castle
Marktplatz von Canterbury
Kathedrale von Canterbury

Die Rückreise verlief dann auch sehr gut, wir konnten in Dover direkt auf die Fähre durchfahren und hatten bei strahlendem Sonnenschein eine wunderbare Aussicht auf die "White Cliffs of Dover". Gegen 23 Uhr sind wir dann wieder in Rheden angekommen, ich für meinen Teil erschöpft aber glücklich.

Ich werde auf jeden Fall noch mal England und auch London besuchen. Wer mit will kann sich ja melden... ;)

Freitag, 3. Oktober 2008

Ich bin skeptisch

Prinzipiell bin ich ja ein fortschrittsliebender Mensch und in gewisser Weise wie ein Kind, wenn es um neues elektronisches Spielzeug geht.

Bei der neuesten Kreation des Erfinders Casey Jones bin ich dann aber doch sehr skeptisch. Es handelt sich um den links abgebildeten "Ultrasound Wine Ager". Mit diesem Gerät soll Wein nach einer halbstündigen Behandlung bei der Alkoholmolleküle zur Kollision gebracht werden, schmecken wie nach einem jahrzehnte langen Reifungsprozess. Das Gerät soll bei jedem alkoholischen Getränk funktionieren, bei dem das Atern einen geschmacklichen Vorzug bringt, so lässt der Erfinder verlauten: "Even a bottle of paintstripper whisky can taste like an 8-year-aged single malt.".

Wie gesagt, ich bin skeptisch...

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Offline und out of country



Morgen nacht werde ich für eine Woche nach England fahren. Ich begleite eine Klassenfahrt von 39 Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse. Dazu gekommen ist es, da die Mutter einer Freundin, die diese Reise organisiert, noch eine Begleitperson gesucht hat und da ich noch nie in Englang war, habe ich ihr zugesagt.

Naja, daher werde ich nun ca. eine Woche offline sein. Danach werde ich dann hier schreiben, wie die Reise so war...