Donnerstag, 28. Februar 2008

Reichlich genussvolle Geschenke

gab es zu meinem Geburtstag von Freunden und Familie. Somit habe ich in den nächsten Wochen einiges an Weinen und Pralinen zu Verkosten und hier vorzustellen. Da es sich bei allen Flaschen um wirklich edle Weine handelt, kann es durchaus zu neuen Punkte Rekorden kommen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Geschmäcker, die mich erwarten.

Hier nun noch eine kleine Impression der angehäuften Präsente:


Donnerstag, 21. Februar 2008

Ein erster Billard-Video Versuch

Am vergangenen Sonntag habe ich zusammen mit einem Kumpel einen ersten Versuch gestartet, einmal ein Billard Spiel aufzunehmen. Da wir kein Stativ zur Verfügung hatten, stand die Kamera, übrigens eine Canon Ixus 70, auf einem Regal und wirklich was an den Einstellungen haben wir auch nicht geändert. Für einen ersten Versuch sieht das meiner Meinung nach schon recht gut aus. Mal schauen, demnächst wird es wohl weitere Videos geben, dann wahrscheinlich in noch bessere Qualität bzw. mit besserer Perspektive (und besserer Hintergrundmusik ;) )

Zum Spiel ist nicht allzuviel zu sagen, ausser dass mich die Bedienung im ungünstigsten Zeitpunkt aus dem Lauf gebacht hat, indem sie sich vor die Kamera gestellt hat... Das hat mich leider den Tablerun gekostet, aber naja was solls...

Dienstag, 19. Februar 2008

Bekannt aus Film und Fernsehen

Sind diese drei Weine die ich als quasi Konzept zusammen vorstellen möchte. Es handelt sich um drei Weine, die allesamt schonmal in Fernsehwerbungen zu sehen waren und die sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass mann sie in fast jedem Supermarkt und im Falle von Viala sogar in fast jeder Tankstelle kaufen kann.

Von links nach rechts: Viala rot und trocken: Ein italienischer Landwein der als eben solcher weder Jahrgang noch Traubensorte angeben darf. Der günstigste Wein im Test ist für knappe 3 Euro im heimischen Supermarkt und für knappe 4 in der heimischen Tankstelle zu bekommen. Er ist gerade noch so als Wein zu bezeichnen. Extrem süffiger Geschmack, so gut wie gar kein Abgang, eindimensionaler Geschmack. Mit anderen Worten: Langweilig. Aber er ist durchaus trinkbar. So habe ich die erste Hälfte der Flasche zu einer Roma - Annanas - Schafskäse-Pizza (wird wohl nur dem Barnstorfer etwas sagen) getrunken und das hat gepasst....

In der Mitte steht ein 2006er Shiraz (Syrah) von Blanchet. Dieser Wein war beim Weinabend mit meinem Freund ( siehe hier) die dritte geöffnete Flasche Wein. Da wir nebenbei noch den einen oder anderen Sherry getrunken habe, kann es durchaus sein, dass ich den Wein bei einer erneuten Verkostung anders bewerten würde... :) So aber sind mir die leichten Säurereste durchaus interessant vorgekommen. Sie sind zwar nicht filligran zu nennen, aber sie geben dem Wein durchaus etwas individuelles, dafür waren sowohl Frucht als auch Abgang nicht besonders ausgeprägt. Alles in allem kann man den Wein aber durchaus mal ausprobieren. Feine Säuren sind bei Rotweinen in dieser Preislage sonst eher selten zu finden.

Rechts bildet dann 2005er Zinfandel aus dem Hause Gallo. Der Wein war samit weich im (kurzen) Abgang und fruchtig rund im Geschmack. Alles in allem ein recht leckerer Wein, wenn auch auf Grund eines eindimensionalen Geschmackes und eines recht kurzen Abgangs nicht unbedingt ein interessanter. Wer eigentlich keinen trockenen Rotwein mag bzw. nur selten mal einen könnte mit diesem Wein sein Freude haben...

Bewertungen:
Viala:
CSZ-Weinpunkte: 5,6
Preis: ca. 3 Euro

Blanchet:
CSZ-Weinpunkte 6,7
Preis: ca. 4 Euro

Gallo:
CSZ-Weinpunkte 8,0
Preis: ca. 5 Euro

Ein Gastgeschenk


War dieser Dornfelder vom Winzer Karl Pfaffmann aus dem Jahr 2006. Mitgebracht wurde er von einem Freund am letzten Donnerstag zu einem Wein- und Musikabend. Da er der erste verkostete Wein des Abends war, waren meine Sinne noch sehr scharf.

Es war ein durchaus wohlschmeckender, süffiger Wein. Im Geschmack bestach er durch eine mehrdimensionale Fruchtausprägung und samit weiche Tannine. Der Abgang fiel recht kurz aus. Alles in allem ein Wein der gut nebenbei getrunken werden kann. Lecker aber ohne wirklichen Tiefgang.

Der angegebene Preis ist ein Schätzwert, da mein Freund den Wein aus dem heimischen Weinkeller mitgebracht hat und sich nicht mehr sicher war, wie teuer er genau war.

CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 8,7
Preis: ca: 6-9 Euro.

Sonntag, 10. Februar 2008

Unter Falscher Flagge

Habe mir gerade den Film "Unter Falscher Flagge" angesehen. Ein Film der sich um den 11.9.2001 dreht. Geht ca. 1 Stunde und 20 Minuten. Schaut ihn euch an und diskutiert mit mir darüber. Mehr werde ich jetzt auf Grund von totaler Müdigkeit nicht schreiben. Würde mich freuen wenn Leute mit vielleicht mehr Ahnung von dem Thema mir sagen können, welche "Beweise" echt sind, welche man warum anzweifeln kann usw.. Wenn Ihr ihn gesehen habt, könnt ihr mir ja was in die Kommentare schreiben. Ich gehe nun ins Bett.

Hier gibts den Film in durchaus erträglicher Qualität.

Samstag, 9. Februar 2008

Pralinenclub Februarkollektion

Das ist sie also, die Februarkollektion des Pralinenclubs Deutschland. Da dies mein erster Eintrag zu diesem Thema ist, werde ich erstmal den Pralinenclub und meine Verbindung zu ihm vorstellen.

Der Pralinenclub ist ein Club der einmal im Monat eine Kollektion frischer Pralinen zusammenstellt und seinen Mitgliedern per Post zustellt. Die Pralinen stammen von verschiedenen Herstellern. Es sind jedes mal 2 Pralinen von 15 verschiedenen Sorten in der Kollektion. Der Preis beträgt 19,90 € inklusive Lieferungskosten.

Es handelt sich dabei um frische Pralinen, etwas das man so in einem Supermarkt nicht findet, sie lassen sich geschmacklich auch mit den teuersten Pralinen aus dem Regal nicht vergleichen. Auch die Sortenvielfalt ist unbeschreiblich: Chilli Pralienen, Pralienen mit Nüssen, mit Marzipan, Schichtnougat, Minzpralinen, Fruchtpralinen oder Rotwein- und Champagnerpralinen sind nur einige Beispiele dafür.

Jeden Monat bewerten die Mitglieder die Pralinen mit 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) Punkten. Die bestbewertete Praline wird zur Praline des Monats gekührt.

Ich habe vor ziemlich genau einem Jahr von meiner Schwester die Jahresauswahl 2006 zum Geburtstag geschenkt bekommen. Die Jahresauswahl besteht aus den 12 Pralinen des Monats. Die drei am höchsten bewerteten Pralinen sind je 4 mal in der Schachtel, die anderen 9 je zweimal. Ich war schon vorher Pralinen nicht abgeneigt. Ich mochte die verschiedenen Geschmäcker und den Genuss einer guten Praline. Seitdem ich jedoch damals zum ersten mal frische Pralinen gekostet habe, kann ich nicht mehr zurück. Pralinen aus dem Supermarkt bereiten mir nun keinen Genuss mehr...

Wem dies keine Angst macht, und wer hin und wieder gerne mal Pralinen genießt, dem möchte ich die gerade erschienene Jahresauswahl 2007 ans Herz legen. Sie ist zum Preis von 23,90 € hier zu bestellen. Der Preis mag für 30 Pralinen auf den ersten Blick sehr hoch erscheinen, aber glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen !

Kommen wir nun also zur Februarkollektion. Die Auswahl hat von mir 104 von 150 möglichen Punkten bekommen. Damit ist sie deutlich überdurchschnittlich (der Schnitt beträgt zur Zeit 97,3 Punkten).

Es gab 2 Highlights (Pralinen mit 9 oder 10 Punkten) in der Kollektion, auf die noch näher eingehen will:

  • Nußnougat Spitzen vom Pralinenmacher Kraume: Frisch gerösteter Haselnuss Canache kombiniert mit einer feinsplittrigen Hippenmasse. 9 Punkte
  • Südsee Tröpfchen vom Pralinenmacher Große Bölting: Cremiger Canache aus zartschmelzender Weißer Schokolade und frischer Sahne. Harmoisch abgestimmt mit einem ausgesuchten Kokoslikör ist diese Praline ein kleines Kunstwerk aus handwerklciher Sorgfalt und Liebe zum Detail. 9 Punkte


Dienstag, 5. Februar 2008

Ein Wein zum Genießen

ist der links abgebildete Wein. Der Grand Vin des Weinguts Caruel aus dem Jahr 2003 aus der AOC Cotes de Bourg.

Ein voller, dunkler Rotwein mit beeindruckender Kraft. Er entfaltet einen fruchtigen Geschmack bei gleichzeitig ausgeprägter Struktur im Gaumen. Ein Wein der Leuten, die allgemein keine Fans von trockenem Rotwein sind, wohl nicht schmecken wird.

Es handelt sich bei diesem feinen Produkt um ein gut abgestimmtes Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Malbec.

Dieser Wein gehört zu der Sorte die ich mag, wenn ich in erster Linie Wein trinken möchte. Dazu schöne Musik oder ein gutes Buch oder ein wirklich gutes Gespräch, eines dieser Gespräche, bei denen es immer mal wieder zu längeren Pausen kommt, in denen jeder seinen Gedanken nachhängt und sich keiner durch das Schweigen unwohl fühlt, wenn ihr wisst was ich meine.


Auf jeden Fall eine Flasche, die ich Liebhabern trockener Rotweine wirklich ans Herzen legen kann und möchte. Zum Wohl !

Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 10,8
Preis: ca. 8,00 Euro

Montag, 4. Februar 2008

Wein aus Israel, dem Bergerac und Toro, Spontangärung und mehr - Die Februar Ausgabe der Weinwelt


Ich habe soeben die letzte Seite der Weinwelt 2 / 2008 gelesen. Ich habe mir von dieser Zeitschrift, genau wie von der Vinum , ein Probeabo bestellt um herauszufinden, wie mir die Zeitschrift gefällt. Die aktuelle Ausgabe der Weinwelt, die ich hier nun kurz besprechen möchte, ist also die erste Ausgabe, die ich je von einer Wein Zeitschrift gelesen habe.

Zum Inhalt: Neben den längeren Titelthemen, auf die ich gleich genauer eingehen werde, finden sich in der Zeitschrift viele kleinere Artikel oder kurze Randnotizen über aktuelles in der Welt des Weins sowie ein größerer Weinführer und eine Leserbriefe Rubrik.

Nun aber zu den längeren Themen. Den Anfang macht das Schwerpunktthema Württemberg. Man erfährt viel über die Geschichte des Weinbaus in Württemberg, deren Topwinzer und über die aufstrebende Jungwinzer im Bundesland. Außerdem finden sich Toplisten mit den besten Weissweinen und den besten Rotweinen aus der Region. Abgerundet wird das Thema mit einem quasi eigenständigen Artikel über die Renaissance des Lembergers in Württemberg in den letzten gut 10 Jahren. Alles in allem ein Artikel der mir Lust gemacht hat, mehr Wein aus Deutschland zu trinken... (wobei ich schon mal anmerken kann, dass ich nun auch mehr Lust habe, Wein aus Israel, Italien usw. zu trinken ;) )

Im Artikel "Wild Thing" wird erklärt, was Spontangärung eigentlich ist, und was für Unterschiede es in dem Bereich noch gibt (echte Spontangärung, beimpfte Spontangärung und kommerzialisierte Spontangärung sowie Mischformen davon), was diese Art der Gärung für den Wein bedeutet und warum einige Winzer heute wieder so gären. Außerdem werden sowohl Winzer zu Wort gelassen, die Spontangärung anwenden als auch solche, die das für Unsinn halten. Ein für mich sehr interessanter Artikel, da ich bisher noch nichts über das Thema Spontangärung wusste.

Das nächste größere Thema, gleichzeitig das Titelthema der Ausgabe, trägt den klangvollen Namen "Filmreif" und beschäftigt sich mit Weinen die von Prominenten hergestellt wurden, bzw. die auf Weingütern hergestellt werden, die sich im Besitz von eben jenen Stars und Sternchen befinden. Auch wenn sich in dieser Riege teilweise klangvolle Namen finden lassen, wie zum Beispiel Francis Ford Coppola, Gérad Depardieu, Bob Dylan oder Cliff Richard, so fand ich den Bericht doch recht uninteressant, aber ich gebe allgemein nicht viel darum was Prominente so tun und was nicht...

Spannender fand ich da schon die Kellermeister im Artikel über Bergerac. In den 6 Kurzportraits erfährt man das Wesentliche über die Ansichten zum Thema Wein und über die Produkte der Winzer. Machte mir Lust auf eine Begerac-Weintour.

Allerdings nur kurz. Denn direkt auf den folgenden Seiten bekam ich dann Lust einmal die Stadt und die Region Toro zu besuchen. Bis vor einigen Jahren stand die Region klar im Schatten von Ribera del Duero, aber seit Robert Parker in Toro einen 100 Punkte Wein ausgemacht hat, boomt sowohl die Stadt als auch die Umgebung. In dem Artikel erfährt man, wie es um den Wein in der Region steht und wie sich das Stadtbild gewandelt hat. Im Zusammenspiel mit den großartigen Fotografien hat mir das Lesen viel Freude bereitet.

Im nächsten Titelthema, Biblisches Terroir, geht es um das neue, hochgelobte Weinland Israel. Die Region des Mittelmeers gilt als die Wiege der Weinkultur. Zahlreiche Funde beweisen, wie wichtig der Wein hier bereits vor 2000 Jahren gewesen sein muss. Allerdings lag die Weinkultur unter dem Einfluss des Islams für mehr als 1000 Jahre brach, bis es vor ca. 25 Jahren schließlich wieder losging mit dem Wein aus Israel. Im Artikel erfährt man über die unterschiedlichen Weine, die aus Israel kommen. So hat Israel mit dem in Winter schneebedeckten Hermon, mit der Wüste Negev oder den Golanhöhen klimatisch sehr unterschiedliche Weinbauregionen aus denen allesamt sehr gute Weine kommen. Außerdem erfährt man, dass die Winzer im Land zur Zeit alle sehr aufgeregt sind, da durchgesickert ist, das Robert Parker diesen Monat zum ersten Mal seine Bewertung israelischen Weins veröffentlichen will. Man kann gespannt sein, ob oder wieviele 95+ Punkte Weine wohl dabei sein werden.
Nicht verschweigen möchte ich allerdings, dass ich wieder mal ein Beispiel für den Schwachsinn von Religionen geliefert bekommen habe. Der großteil des Weins ins Israel wird koscher hergestellt. Damit ein Wein koscher ist müssen folgende Regeln eingehalten werden: Ausschließlich jüdische Männer die den Sabbat halten dürfen mit dem Wein und allem Herstellungsequipment in Berührung kommen, es dürfen nur koschere Produkte zugefügt werden, in den ersten drei Jahren nach der Pflanzung der Reben darf kein Wein geerntet werden, zwischen den Weinreben darf nichts anderes angepflanzt werden, alle sieben Jahre ist ein Brachjahr zu halten, ein Prozent der Weinproduktion muss weggeschüttet werden. Einige dieser Regeln, mögen ja noch begründbar sein (zum Beispiel das Brachjahr oder dass erst drei Jahre nach der Pflanzung geerntet werden darf), dennoch halte ich das schonmal für Unsinn. Allerdings schränkt das die Qualität des Weins in keiner Weise ein (es begünstigt sie aber auch nicht), anders als bei der Steigerung des Unsinns, dem mevushal Wein. Das ist koscherer Wein der dann pasteurisiert wird. Folge des ganzen ist natürlich, dass der Wein ziemlich ungenießbar wird. """Sinn""" des ganzen: Der Wein bleibt koscher auch dann, wenn ein Nicht-Jude ihn aus der Flasche ins Glas eingießt. Bekloppt.

Neben diesen Leitartikeln gibt es noch einige 2-4 seitige Artikel, die sich unter anderem mit zwei jungen deutschen Winzern beschäftigen, mit der Region Asti, mit Weingläsern oder mit einer Experteneinschätzung für die Weine aus dem Jahr 2007.

Kurz zum letzten Beispiel: Die Weine 2007 werden in jeder Region der Welt gut bis sehr gut sein. Nur in einigen Regionen auch teuer. So wurde zum Beispiel in Italien die kleinste Erntemenge seit 60 Jahren eingefahren. 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Qualität der Ernte ist dafür hervorragend. Beide Faktoren führen natürlich fast zwangsläufig dazu, dass ein 2007er aus Italien teurer werden wird, als ein 2006er.

Alles in allem hat mir die Lektüre der Zeitung viel Spass gemacht. Auch wenn ich schnell gemerkt habe, dass der Wein Genuß durchaus ein teures "Hobby" werden könnte. Noch anmerken möchte ich, dass fast jeder Artikel von wirklich schönen Fotografien begleitet wird, was mir, ähnlich wie bei der Weinschule, die Lesepass noch vergrößert hat.


Sonntag, 3. Februar 2008

Man ist ja faul... Der Google Page Creator

Eigentlich wollte ich mir schon länger mal eine kleine Webvisitenkarte basteln, für Bewerbungen zum Beispiel. Aber mir macht Webdesign kein Spaß und ich kann es auch nicht wirklich. Gut, das ist für einige Leute schwer zu verstehen, weil ich doch Mathematik und Informatik studiere, aber das sind dann auch die Leute die mir nicht glauben, dass ich nicht weiß, wie man bei Word einen mehrspaltigen Text in eine Tabelle umwandeln kann. Naja auf jeden Fall weiß ich zwar in Grundzügen über html Bescheid und kann, dank meines Jobs als Datenbanken Tutor, auch mit php, jsp und Java Servlets so einigermaßen umgehen, aber das war mir dann doch alles zu viel Arbeit für das was ich will: Ein paar kleine Seiten mit meinen Papern, einem Lebenslauf und ein paar Links.

Heute Nacht bin ich dann zufällig über den Google Page Creator gestoßen und war sehr angetan. Eine erste, spielerische Version meiner Visitenkarte war in einer guten Stunde erstellt und ist schon sehr nah dran, an dem was ich mir vorstelle... So sieht der Google Page Creator übrigens aus:


Ich will sie euch nicht vorenthalten, hier ist die Webvisitenkarte.


Freitag, 1. Februar 2008

Kleine Weinschule

Da ich ja erst vor kurzem angefangen habe, mich intensiver mit dem Thema Wein zu beschäftigen, habe ich mir ein Buch kaufen wollen, mit welchem ich mir eine Grundlage an Wissen über das Thema aneignen könnte. Nach einer kurzen Recherche bei Amazon habe ich mich dann schließlich für folgendes Buch entschieden:


Um es gleich vorweg zu nehmen: Mir hat das Buch wirklich über die Maßen gut gefallen. Es ist in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben und mit vielen, teils wunderschönen, Bildern illustriert. Bei Büchern die ich bisher aus Wissenshunger gelesen habe, waren mir Bilder nie wichtig; Es gibt ja auch wenig Bilder die mathematische Zusammenhänge leichter verstehen lassen... ;) Aber bei diesem Buch waren die Bilder schon wichtig. Die Bilder zusammen mit der Beschreibung von guten Weinen haben bei mir ein Gefühl von Genuss hinterlassen und das auch wenn ich dabei gerade keinen Wein getrunken habe. Ich würde dieses Buch also alleine schon aus Gründen des Genusses einem jedem Wein Freund der, so wie ich, noch über kein Grundlagenwissen zum Thema Wein verfügt, ans Herz legen. Es sind, denke ich, gut investierte 15 Euro. Wer mich persönlich kennt, kann es sich natürlich auch gerne mal ausleihen.

Werfen wir nun also einen genaueren Blick auf den Inhalt. Das Buch besteht, neben einem Vorwort und einem Register, aus sieben Kapiteln, die ich im folgenden kurz vorstellen werde.

Allgemeinwissen: In diesem Kapitel erfährt man, warum es bisher trotz moderner technischer Möglichkeiten nicht möglich ist, einen guten, großen Wein künstlich herzustellen, welche Geschichte der Wein hat und schonmal einmal grob, was guten Wein ausmacht. Außerdem wird die Ordnung des Gesetzgebers in Bezug auf die Qualitätsstufen Tafelwein, Landwein und Qualitätswein erklärt und was die Unterschiede zwischen einem deutschen Qualitätswein, einem französischen AOC Wein und einem italienischen DOC bzw. DOCG Wein sind.

Rebenkunde: Dieses Kapitel dreht sich, wie der Name schon sagt, um die Rebe als solche. Wie sind die Pflanzen aufgebaut? Was sind zur Zeit die wichtigsten Sorten? Welche Inhaltsstoffe der Beere sind für den Geschmack des Weins verantwortlich und was unterscheidet Weiß- von Rotwein ? All diese Fragen werden gut verständlich erklärt. Zu guter Letzt erfährt man noch, was es genau mit Spätlese, Auslese, Trockenbeerenlese und Eisweinen auf sich hat.

Der Weinberg: Dieses Kapitel widmet sich der Frage, welchen Einfluss der Boden, oder in der Fachsprache, das Terroir auf den Wein hat und welche Arbeiten im Laufe des Jahres auf dem Weinberg zu erledigen sind. Zunächst werden die Bodenarten vorgestellt (Lehm, Ton, Kalk, usw.) und wie sie auf den Wein wirken. Anschließend erfährt man, welche Arbeiten zu welcher Zeit des Jahres verrichtet werden müssen und warum Winzer, die Spitzenweine erzeugen wollen mehr Arbeit haben, als solche denen ein Tafelwein genügt. Am Ende des Kapitels werden noch die drei wichtigsten Label für Ökologischen Weinbau vorgestellt und erklärt, was es bedeutet, wenn ein Wein ein solches Label tragen darf.

Der Keller: In diesem Kapitel erfährt man, was für Arbeiten nach der Lese noch im Weinkeller anstehen, welche Unterschiede es bei der Gärung von Weißwein, Rotwein und Schaumwein gibt und was das Reifen im Holzfass bewirkt. Außerdem erfährt man mit was für Tricks die Weinindustrie arbeitet, um das Naturprodukt Wein zu verändern. Am Ende des Kapitels werden noch verschiedene Arten von Weinen die anders hergestellt werden vorgestellt: Schaumwein bzw. Champagner, edelsüße Weine und Likörweine.

Die Weinbauländer: Es werden die wichtigsten Weinbauländer der Welt und Ihre speziellen Anbaugebiete vorgestellt. Außerdem erfährt man noch, welche Weine der Autor aus den jeweiligen Anbaugebieten besonders mag.

Praktisches Weinwissen: Wie der Name schon andeutet, geht es in diesem Kapitel nicht mehr um die Herstellung von Wein, sondern darum was man als Weintrinker tun muss um in den Genuss des perfekten Geschmacks zu kommen. Es wird die Frage beantwortet, welche Weine man lagern kann, welche man lagern sollte und vor allem auch wie und wo man das tun sollte. Man lernt was auf einem Etikett stehen muss und was das bedeutet, wie teuer ein guter Wein sein muss damit der Winzer davon leben kann und was die genaue Funktion des Korkens ist. Es werden verschiedene Arten von Flaschenöffnern vorgestellt, erklärt welchen Wein man bei welcher Temperatur trinken sollte und was der Sinn und Unsinn des Dekantierens ist. Außerdem wird noch beschrieben, welches Glas man zu welchem Wein verwenden sollte und wie man Fehler im Wein erkennen kann.

Weinpflege: Der Name dieses Kapitels ist wohl schlecht gewählt. Über die Pflege von Wein geht es hier in erster Linie nämlich nicht. Ich hätte das Kapitel wohl eher "Sonstiges" genannt. Man erfährt hier vom "Duftrad", wie ein Wein aus einer bestimmten Region schmecken "sollte", wie Nikotin, Koffein und anderes den Geschmack von Wein beeinflussen und, kürzer als knapp, welcher Wein zu welchem Essen passt. Außerdem enthält dieses Kapitel meinen Lieblingsabschnitt: "Weintrinker genießen nicht nur - sie tun auch was für ihre Gesundheit". :)

Anzumerken bleibt noch, dass es sich bei dem Buch halt um eine "kleine" Weinschule handelt. Auf knapp 140 Seiten können all die Themen des Buches natürlich nicht ausführlich behandelt werden, aber einen guten ersten Eindruck von der Komplexität des Themas Wein erhält man schon. Ich kann also nur nochmal wiederholen: Jeder, der gerne Wein trinkt aber noch wenig darüber weiß, wird wahrscheinlich seine Freude an diesem Buch haben.

Falls Ihr das Buch auch gelesen habt, würde ich mich über Kommentare dazu freuen!


Man ist populär

Ich habe gerade mal ein wenig mit Google gespielt und habe dabei erfreut (und überrascht) festgestellt, dass mein kleiner Blog hier bei einigen Suchabfragen recht weit oben landet. Mein Highlight ist aber sicher das googlen nach meinem "Netznamen" csz (wobei Netzname falsch ist, ich benutzte diese drei Buchstaben schon lange bevor ich das Internet benutzt habe):


Man beachte dabei nicht nur, dass mein Blog der 4. Eintrag von über 96.000 ist, sondern dass ich vor der Kanadischen Vereinigung der Zoologen und sogar vor dem Wikipedia Eintrag zu CSZ gelandet bin... Nicht schlecht, was ? :)

Das Blogs derart beliebt sind, sieht man auch an meinem Freund creep:

Platz 2 und 3 bei über 200.000 Einträgen. Welche glückliche Zeiten für Blogger. Der "Fame" kommt... ;)