
Um es gleich vorweg zu nehmen: Mir hat das Buch wirklich über die Maßen gut gefallen. Es ist in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben und mit vielen, teils wunderschönen, Bildern illustriert. Bei Büchern die ich bisher aus Wissenshunger gelesen habe, waren mir Bilder nie wichtig; Es gibt ja auch wenig Bilder die mathematische Zusammenhänge leichter verstehen lassen... ;) Aber bei diesem Buch waren die Bilder schon wichtig. Die Bilder zusammen mit der Beschreibung von guten Weinen haben bei mir ein Gefühl von Genuss hinterlassen und das auch wenn ich dabei gerade keinen Wein getrunken habe. Ich würde dieses Buch also alleine schon aus Gründen des Genusses einem jedem Wein Freund der, so wie ich, noch über kein Grundlagenwissen zum Thema Wein verfügt, ans Herz legen. Es sind, denke ich, gut investierte 15 Euro. Wer mich persönlich kennt, kann es sich natürlich auch gerne mal ausleihen.
Werfen wir nun also einen genaueren Blick auf den Inhalt. Das Buch besteht, neben einem Vorwort und einem Register, aus sieben Kapiteln, die ich im folgenden kurz vorstellen werde.
Allgemeinwissen: In diesem Kapitel erfährt man, warum es bisher trotz moderner technischer Möglichkeiten nicht möglich ist, einen guten, großen Wein künstlich herzustellen, welche Geschichte der Wein hat und schonmal einmal grob, was guten Wein ausmacht. Außerdem wird die Ordnung des Gesetzgebers in Bezug auf die Qualitätsstufen Tafelwein, Landwein und Qualitätswein erklärt und was die Unterschiede zwischen einem deutschen Qualitätswein, einem französischen AOC Wein und einem italienischen DOC bzw. DOCG Wein sind.
Rebenkunde: Dieses Kapitel dreht sich, wie der Name schon sagt, um die Rebe als solche. Wie sind die Pflanzen aufgebaut? Was sind zur Zeit die wichtigsten Sorten? Welche Inhaltsstoffe der Beere sind für den Geschmack des Weins verantwortlich und was unterscheidet Weiß- von Rotwein ? All diese Fragen werden gut verständlich erklärt. Zu guter Letzt erfährt man noch, was es genau mit Spätlese, Auslese, Trockenbeerenlese und Eisweinen auf sich hat.
Der Weinberg: Dieses Kapitel widmet sich der Frage, welchen Einfluss der Boden, oder in der Fachsprache, das Terroir auf den Wein hat und welche Arbeiten im Laufe des Jahres auf dem Weinberg zu erledigen sind. Zunächst werden die Bodenarten vorgestellt (Lehm, Ton, Kalk, usw.) und wie sie auf den Wein wirken. Anschließend erfährt man, welche Arbeiten zu welcher Zeit des Jahres verrichtet werden müssen und warum Winzer, die Spitzenweine erzeugen wollen mehr Arbeit haben, als solche denen ein Tafelwein genügt. Am Ende des Kapitels werden noch die drei wichtigsten Label für Ökologischen Weinbau vorgestellt und erklärt, was es bedeutet, wenn ein Wein ein solches Label tragen darf.
Der Keller: In diesem Kapitel erfährt man, was für Arbeiten nach der Lese noch im Weinkeller anstehen, welche Unterschiede es bei der Gärung von Weißwein, Rotwein und Schaumwein gibt und was das Reifen im Holzfass bewirkt. Außerdem erfährt man mit was für Tricks die Weinindustrie arbeitet, um das Naturprodukt Wein zu verändern. Am Ende des Kapitels werden noch verschiedene Arten von Weinen die anders hergestellt werden vorgestellt: Schaumwein bzw. Champagner, edelsüße Weine und Likörweine.
Die Weinbauländer: Es werden die wichtigsten Weinbauländer der Welt und Ihre speziellen Anbaugebiete vorgestellt. Außerdem erfährt man noch, welche Weine der Autor aus den jeweiligen Anbaugebieten besonders mag.
Praktisches Weinwissen: Wie der Name schon andeutet, geht es in diesem Kapitel nicht mehr um die Herstellung von Wein, sondern darum was man als Weintrinker tun muss um in den Genuss des perfekten Geschmacks zu kommen. Es wird die Frage beantwortet, welche Weine man lagern kann, welche man lagern sollte und vor allem auch wie und wo man das tun sollte. Man lernt was auf einem Etikett stehen muss und was das bedeutet, wie teuer ein guter Wein sein muss damit der Winzer davon leben kann und was die genaue Funktion des Korkens ist. Es werden verschiedene Arten von Flaschenöffnern vorgestellt, erklärt welchen Wein man bei welcher Temperatur trinken sollte und was der Sinn und Unsinn des Dekantierens ist. Außerdem wird noch beschrieben, welches Glas man zu welchem Wein verwenden sollte und wie man Fehler im Wein erkennen kann.
Weinpflege: Der Name dieses Kapitels ist wohl schlecht gewählt. Über die Pflege von Wein geht es hier in erster Linie nämlich nicht. Ich hätte das Kapitel wohl eher "Sonstiges" genannt. Man erfährt hier vom "Duftrad", wie ein Wein aus einer bestimmten Region schmecken "sollte", wie Nikotin, Koffein und anderes den Geschmack von Wein beeinflussen und, kürzer als knapp, welcher Wein zu welchem Essen passt. Außerdem enthält dieses Kapitel meinen Lieblingsabschnitt: "Weintrinker genießen nicht nur - sie tun auch was für ihre Gesundheit". :)
Anzumerken bleibt noch, dass es sich bei dem Buch halt um eine "kleine" Weinschule handelt. Auf knapp 140 Seiten können all die Themen des Buches natürlich nicht ausführlich behandelt werden, aber einen guten ersten Eindruck von der Komplexität des Themas Wein erhält man schon. Ich kann also nur nochmal wiederholen: Jeder, der gerne Wein trinkt aber noch wenig darüber weiß, wird wahrscheinlich seine Freude an diesem Buch haben.
Falls Ihr das Buch auch gelesen habt, würde ich mich über Kommentare dazu freuen!
Allgemeinwissen: In diesem Kapitel erfährt man, warum es bisher trotz moderner technischer Möglichkeiten nicht möglich ist, einen guten, großen Wein künstlich herzustellen, welche Geschichte der Wein hat und schonmal einmal grob, was guten Wein ausmacht. Außerdem wird die Ordnung des Gesetzgebers in Bezug auf die Qualitätsstufen Tafelwein, Landwein und Qualitätswein erklärt und was die Unterschiede zwischen einem deutschen Qualitätswein, einem französischen AOC Wein und einem italienischen DOC bzw. DOCG Wein sind.
Rebenkunde: Dieses Kapitel dreht sich, wie der Name schon sagt, um die Rebe als solche. Wie sind die Pflanzen aufgebaut? Was sind zur Zeit die wichtigsten Sorten? Welche Inhaltsstoffe der Beere sind für den Geschmack des Weins verantwortlich und was unterscheidet Weiß- von Rotwein ? All diese Fragen werden gut verständlich erklärt. Zu guter Letzt erfährt man noch, was es genau mit Spätlese, Auslese, Trockenbeerenlese und Eisweinen auf sich hat.
Der Weinberg: Dieses Kapitel widmet sich der Frage, welchen Einfluss der Boden, oder in der Fachsprache, das Terroir auf den Wein hat und welche Arbeiten im Laufe des Jahres auf dem Weinberg zu erledigen sind. Zunächst werden die Bodenarten vorgestellt (Lehm, Ton, Kalk, usw.) und wie sie auf den Wein wirken. Anschließend erfährt man, welche Arbeiten zu welcher Zeit des Jahres verrichtet werden müssen und warum Winzer, die Spitzenweine erzeugen wollen mehr Arbeit haben, als solche denen ein Tafelwein genügt. Am Ende des Kapitels werden noch die drei wichtigsten Label für Ökologischen Weinbau vorgestellt und erklärt, was es bedeutet, wenn ein Wein ein solches Label tragen darf.
Der Keller: In diesem Kapitel erfährt man, was für Arbeiten nach der Lese noch im Weinkeller anstehen, welche Unterschiede es bei der Gärung von Weißwein, Rotwein und Schaumwein gibt und was das Reifen im Holzfass bewirkt. Außerdem erfährt man mit was für Tricks die Weinindustrie arbeitet, um das Naturprodukt Wein zu verändern. Am Ende des Kapitels werden noch verschiedene Arten von Weinen die anders hergestellt werden vorgestellt: Schaumwein bzw. Champagner, edelsüße Weine und Likörweine.
Die Weinbauländer: Es werden die wichtigsten Weinbauländer der Welt und Ihre speziellen Anbaugebiete vorgestellt. Außerdem erfährt man noch, welche Weine der Autor aus den jeweiligen Anbaugebieten besonders mag.
Praktisches Weinwissen: Wie der Name schon andeutet, geht es in diesem Kapitel nicht mehr um die Herstellung von Wein, sondern darum was man als Weintrinker tun muss um in den Genuss des perfekten Geschmacks zu kommen. Es wird die Frage beantwortet, welche Weine man lagern kann, welche man lagern sollte und vor allem auch wie und wo man das tun sollte. Man lernt was auf einem Etikett stehen muss und was das bedeutet, wie teuer ein guter Wein sein muss damit der Winzer davon leben kann und was die genaue Funktion des Korkens ist. Es werden verschiedene Arten von Flaschenöffnern vorgestellt, erklärt welchen Wein man bei welcher Temperatur trinken sollte und was der Sinn und Unsinn des Dekantierens ist. Außerdem wird noch beschrieben, welches Glas man zu welchem Wein verwenden sollte und wie man Fehler im Wein erkennen kann.
Weinpflege: Der Name dieses Kapitels ist wohl schlecht gewählt. Über die Pflege von Wein geht es hier in erster Linie nämlich nicht. Ich hätte das Kapitel wohl eher "Sonstiges" genannt. Man erfährt hier vom "Duftrad", wie ein Wein aus einer bestimmten Region schmecken "sollte", wie Nikotin, Koffein und anderes den Geschmack von Wein beeinflussen und, kürzer als knapp, welcher Wein zu welchem Essen passt. Außerdem enthält dieses Kapitel meinen Lieblingsabschnitt: "Weintrinker genießen nicht nur - sie tun auch was für ihre Gesundheit". :)
Anzumerken bleibt noch, dass es sich bei dem Buch halt um eine "kleine" Weinschule handelt. Auf knapp 140 Seiten können all die Themen des Buches natürlich nicht ausführlich behandelt werden, aber einen guten ersten Eindruck von der Komplexität des Themas Wein erhält man schon. Ich kann also nur nochmal wiederholen: Jeder, der gerne Wein trinkt aber noch wenig darüber weiß, wird wahrscheinlich seine Freude an diesem Buch haben.
Falls Ihr das Buch auch gelesen habt, würde ich mich über Kommentare dazu freuen!
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