Freitag, 28. März 2008

Hell & Zart

Da die Pralinen des Pralinenclubs ja immer nur 10 Tage reichen und ich diesen Monat auch in der zweiten Montashälfte einmal Lust auf Pralinen hatte, habe ich mal wieder Supermarktpralinen ausprobiert und zwar die Hell & Zart Kollektion von Lindt.

Die Packung von außen.


Die Packung von innen.

Die Pralinen waren zwar nicht mal annährend so gut wie die vom Pralinenclub dafür aber mit ca 8,00 Euro auch nicht mal annährend so teuer. Alles in allem bin ich mit dem Preis / Leistungs - Verhältniss durchaus zufrieden. Um sie mal direkt mit den Pralinenclub Pralinen zu vergleichen: Die beste Praline in dieser Kollektion, die Pistazien-Marzipan Praline, hätte von mir wohl so 6 oder 7 Punkte bekommen. Der Schnitt läge wohl bei irgendetwas zwischen 4 und 5 Punkten. Zu Erinnerung: Die März Kollektion des Pralinenclubs hatte einen Schnitt von 7.0 Punkten.

Aber wie gesagt, das Preis / Leistungs - Verhältniss ist ok. Wer also gerade Pralinen für ca. 8 Euro kaufen möchte, der kann bei dieser Kollektion meiner Meinung nach ruhigen Gewissens zuschlagen.

Ein solider guter Bordeaux


Die letzten Abende begleitete mich der Grand Vin des Château Chenu-Lafitte aus dem Jahr 2004. Ein absoult tadelloser Bordeaux Rotwein der so schmeckt, wie man sich einen vier Jahre alten Bordeaux vorstellt. Ein starkes Tannin-Gerüst, ein langer Abgang und eine leichte Fruchtnote sind die Hauptmermale dieses Weins, den ich neu im örtlichen Combiregal hab stehen sehen.

Wer diesen durchaus empfehlenswerten Wein einmal selbst verkosten will, dem rate ich dringend, ihm eine halbe Stunde bis Stunde in der Karaffe zu gönnen. Es zahlt sich wirklich aus !

Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 8.9
Preis: ca. 5,50 Euro.

Donnerstag, 20. März 2008

Madness takes its toll wird 50


Das ist er also, mein 50. Eintrag. In Anlehnung an den Blog, den ich zuerst gelesen habe und der mich quasi dazu gebracht hat, diesen Blog ins Leben zu rufen, Karwan Baschi, gibt es hier nun auch einen Jubiläumseintrag.

Das Bloggen hat sich durchaus als spassige Angelegenheit erwiesen. Der Schwerpunkt ist mittlerweile wohl die Besprechung von Weinen geworden. Ich werde wohl auch weiter die Weine, die ich neu verkoste hier besprechen, aber unter Umständen gibt es in Zukunft mehr Einträge über Neuigkeiten die mich so interessieren, wie zum Beispiel über die Leise Kühlung von Chips. Man wird sehen...

Trainingsrekorde

Heute abend habe ich zum ersten mal am 9-Ball legen Training teilgenommen. Natürlich habe ich damit einen "neuen Rekord" aufgestellt. Da ich damit aber endlich die Liste unten komplett mit Einträgen füllen kann, werde ich das dennoch hier vermerken.

Mein "neuer" 9-Ball legen Rekord ist seit heute 5 / 20.

Damit ist der momentane Stand der Rekorde:

  • 8-Ball legen: 5 / 20
  • 9-Ball legen: 5 / 20
  • 14e: 50
  • 10 x 15 EO = 73
  • Bowliard = 117

Drei Weine

In der letzten Zeit habe ich drei Weine verkostet, die ich noch nicht besprochen habe. Das hole ich hiermit nun nach.


Den Anfang macht der oben abgebildete Dornfelder vom Weingut Russbach aus dem Jahr 2006. Es handelt sich um einen absolut solilden Dornfelder. Weiche Tannine, ein runder Abgang ein vertraut wirkender Geschmack mit ganz leichten, fruchtigen Anklängen, so gut wie keine Säure. Ein guter, wenn auch unspektakulärer Wein.

Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 8.5
Preis: ca. 7-9 Euro



Als nächstes widme ich mich dem Shiraz (Syrah) von Lindemans aus dem Jahr 2007 der links auf dem oben stehenden Bild zu sehen ist. Er war genau wie der Madeira rechts ein Gastgeschenk. Leider war der Madeira schon hinüber, so dass er hier nicht besprochen werden kann.

Der Shiraz (Syrah) aus Süd-Australien ist ein absolut weicher Wein. Er hat so gut wie keine Säure und einen sehr kurzen Abgang. Er ist sehr harmonisch, sehr süffig, dafür aber recht eindimensional im Geschmack. Wenn ich ihn in möglicht wenig Worten beschreiben sollte, so würde ich sagen: Er ist äußerst postiv langweilig. Ein Wein, der wunderbar geeignet ist, um ihn nebenbei zu trinken.

Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 8.4
Preis: ca. 7 Euro



Zu guter letzt ein Cabernet Sauvignon von Golden Kaan aus Südafrika aus dem Jahr 2005. Ein Wein bei dem die Geschmackbeschreibung auf dem Etikett einmal mehr als zutrifft. Oft wird auf dem Etikett der Geschmack des Weins mit Ausdrücken wie Vanille oder Tabak oder Schokolade beschrieben, die ich selten herausschmecke oder nur leicht. Bei diesem Wein heisst es, er würde nach Kirsche schmecken. Und das tut er auch ! Nicht nach diesen ebenmässigen, strahlenden knackigen aber geschmacklich einfachen Kirschen sondern nach diesen mit ein paar Dellen, die tiefdunklen die leicht matschigen die dafür richtig intensiv schmecken... Dafür hat er halt nur diese Richtung im Geschmack, aber mehr kann man für 5 Euro wohl auch nicht verlangen. Wer einen wirklich netten Wein in dieser Preisregion sucht der auch noch in vielen Supermärkten Deutschlands im Regal steht, dem sei dieser Wein auf jeden fall wärmstens empfohlen.

Tip: Dekantieren (je nach glas 10 -20 minuten, am besten, aber aufwändiger, wäre eine halbe stunde in der Karaffe) tun diesem Wein wirklich gut !

Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 8.8
Preis: ca. 5 Euro

Leise Kühlung

Es gibt wenig an Computerhardware was mich wirklich begeistert. Ich bin mit der aktuellen Rechenleistung meines Notebooks eigentlich zufrieden, auch wenn es nur ein Celeron M und ein GB DDR2 Arbeitsspeicher hat. Da man für 600 Euro mittlerweile schon einen Dualcore mit 2 GB bekommt, wird spätestens beim nächsten Notebookkauf die Rechenleistung nicht mehr das für mich entscheidene Kriterium sein.

Viel entscheidener werden andere Dinge, wie das Display oder absolute Geräuschlosigkeit. Im letzteren Punkt hoffe ich vor allem auf den Preisverfall bei SolidState Festplatten, aber heute las ich eine Neuigkeit bei Slashdot, die mich auch hoffen lässt.

Forschern in den USA ist es gelungen einen Lüfter ohne bewegliche Teile zu entwickeln. Er hat schon heute die Möglichkeit einen 25 Watt Chip zu kühlen und in Zukunft soll es möglich sein, diese Technik ins Silicium zu integrieren und so selbst-kühlenden Chips zu entwickeln.

Den Slashdot Post gibts hier.

Mittwoch, 19. März 2008

Trainingsrekorde

Dieser Blogeintrag dürfte wohl niemanden interessieren, aber ich hatte ja von Anfang an vor, diesen Blog auch als eine Art Tagebuch der unpersönlichen Art für mich selber zu benutzen. Dieser Eintrag und die dieser Art, die ihm (hoffentlich) noch folgen werden ist also eher ein solcher Tagebucheintrag.

Beim Training gestern gelang es mit meinen offiziellen 10 x 15 EO Rekord von 68 auf 73 Punkte zu erhöhen. Eine der zehn Aufnahmen war dabei endlich die 15, auf die ich im Training schon so lange gewartet habe (wenn ich für mich alleine Trainiere, dann kommt die schon öfter mal vor).

Damit ist der momentane Stand der Rekorde:

  • 8-Ball legen: 5 / 20
  • 9-Ball legen: noch nicht im offiziellen Training gemacht
  • 14e: 50
  • 10 x 15 EO = 73
  • Bowliard = 117

Falls es wieder Erwarten doch jemanden interessiert, was wir so im offiziellen Training machen und was die einzelnen Disziplinen im einzelnen sind oder warum ich beim offiziellen Training deutlich schlechter bin, als wenn ich die Übungen privat wiederhole, dann möge er oder sie sich in den Kommentaren oder per Mail bei mir melden.

Dienstag, 18. März 2008

Billard Equipment

Nachdem ich ein paar mal nach meiner Ausrüstung zum Billard spielen gefragt wurde, hier nun mal eine kurze Zusammenfassung, was ich so benutze.
Alles auf einen Blick.

Oben zunächst mal die Übersicht über das was ich so tagtäglich mit zum Training nehme...


Nur noch sehr selten in Benutzung

Die beiden Queus oben sind nur nur noch sehr selten in Benutzung. Links mein zweiteiliger alter Spielqueue. Ein normaler, günstiger Pool Queue von einem unbekannten Hersteller, den ich mir vor ca. 5 Jahren mal gekauft habe und der mir lange Zeit gute Dienste geleistet habe. Allerdings habe ich in der Zeit, in der ich den benutzt habe auch nur sehr unregelmässig und auf eher schlechten bis sehr schlechten Tischen gespielt... Daneben mein zweiteiliger Snookerqueue. Ein Adams Regency Queue. Da ich nur noch sehr selten Snooker spiele ist er eigentlich auch nur unnötiger Ballast, aber wenn ich dann noch mal Snooker spielen will, habe ich ihn wenigstens dabei. ;)


Mein Spielqueue ein Buffalo Classic

Das ist er also, mein aktueller Spielqueue. Ein Buffalo Classic mit einer mittelharten Spitze. In naher Zukunft steht entweder eine neue Ferrule und eine neue Spitze oder gleich ein neues Oberteil auf dem Programm. Was es dann geworden ist, werde ich hier niederschreiben. Der Queue ist sehr weich im Stoßverhalten, was meinem bevorzugten, langsamen Spiel mit offener Brücke sehr entgegen kommt. Aber auch Druckbälle oder LD-Effet Stöße mit fester, geschlossener Brücke gehen problemlos. Ein guter Queue den ich wohl noch ein, zwei Jahre spielen werde.


Mein Break / Jump Queue

Das oben ist mein dreiteiliger Break / Jump Queue, ein Fury BJ-2. Er ist aus Ahornholz mit einer Phenolharz-Ferrule (man braucht also keine Spitzen mehr, sondern kreidet direkt die Ferrule ein, perfekt für Breaks und Jumps) und hat einen Schnellverschluss. Diesen Queue habe ich erst wenige Wochen, da ich erst vor kurzem angefangen habe, regelkonforme Jumpshots zu trainieren. Ich habe das subjektive Gefühl, dass gerade Jumpshots mit diesem Queue sehr gut gelingen und dieses Gefühl wurde mir auch von einigen Vereinskollegen, die schon einige Jumpqueues getestet haben, bestätigt. Auch die Breaks laufen mit einem derart harten Queue wesentlich besser und kontrollierter.


Was man sonst noch so alles brauch

Oben seht ihr das weitere Zubehör, was ich noch so benutze. Von hinten links, nach vorne rechts:
  • Q-Smooth Schleifset. Ein Set bestehend aus 4 verschiedenen Schleiftips, mit denen man den Queue Schleifen und pollieren kann. Zum Nacharbeiten reichen die zwei feinsten Stufen allerdings aus. Ein wahres Top Produkt !
  • In blau-gelb meine Snooker Kreide. Snooker Kreide unterscheidet sich von herkömmlicher Poolkreide dadurch, dass sie fettfrei ist.
  • In schwarz-silber meine bevorzugte Pool Kreide SilverCup
  • im Vordergrund dann ein Microfasertuch und Talkumpulver, das benutze ich, wenn sich nach einigen Stunden spielen das Gleitverhalten des Queues verschlechtert
  • Rechts dann ein Stück Kreide im Halter, zwei Fläschen Queuereinige, ein Fläschen Versiegelung und ein Cuetip Werkzeug von Cuetec mit dem man die Spitzen von Queues formen und aufrauhen kann. Eine rauhe Spitze ist wichtig, damit möglichst viel Kreide an der Spitze haften kann
Hinzu kommt noch ein Microfasertuch für das Reinigen des Queues und ein Handtuch für das trockenen der Hände, da ich die regelmässig wasche und austausche, sind die hier nicht im Bild zu sehen. Es handelt sich aber sowieso um normale Produkte, wie man sich auch zum Geschirrspülen bzw. trocknen verwendet.

Ja, das ist sie also meine aktuelle Billardausrüstung. Falls noch Fragen sind, einfach in den Kommentaren stellen. Wenn sich daran was ändert, dann werde ich das hier auch niederschreiben.

Montag, 17. März 2008

Strike !

Mein Trainer im PBC Bassum hat letzte Woche damit angefangen, Videoaufnahmen beim Training zu machen um den Spielern Probleme in ihrer Technik direkt zeigen zu können. Bisher sind es noch recht wenig Videos und diese sind auch von eher mäßiger Qualität, aber eins davon ist ein Strike von mir, den will ich euch natürlich nicht vorenthalten... ;)

Was ist ein "Strike" überhaupt ? Es ist eine Bezeichnung aus dem Bowliard. Bowliard ist quasi Billiard mit Bowling Regeln. Man baut 10 Kugeln auf und stößt an. Sollten beim Anstuss Kugeln fallen, so werden diese wieder aufgebaut. Anschliessend hat man Ball in Hand und versucht alle 10 Kugeln zu versenken. Gelingt einem das beim ersten Versuch, so ist das ein Strike. Braucht man zwei ist es ein Spare, schafft man es in zwei nicht, so werden nur die versenkten Kugeln gezählt.

Naja, wie schon geschrieben, ist das hier also ein Strike, sprich alle 10 Kugeln in der ersten Aufnahme.


Donnerstag, 13. März 2008

Einfach verlinkenswert...

fand ich folgenden Eintrag bei Karwan Baschi: Schönheit.

Mehr dazu zu sagen gibts auch eigentlich nicht...

Der Combi Wein des Montas März 2008

Da ich sehr oft im Combi einkaufe habe ich mich dazu entschlossen, jeden Monat den Combi Wein des Monats zu probieren und ihn hier zu besprechen. Nach dem ersten Versuch bin ich mir allerdings noch nicht sicher, ob ich das wirklich weiter verfolgen werde.

Hier nun der Combi Wein des Monats März 2008:

Ein Schwarzriesling aus der Lage Becksteiner Tauberklinge in Baden.

Vorweg: Dies ist der erste Wein überhaupt, den ich nicht ausgetrunken habe. Der halbe Flascheninhalt ist das Spühlbecken hinuntergegangen...

Nichts aber auch wirklich nichts an diesem Wein ist positiv zu bewerten: Er riecht und schmeckt deutlich schweflig, kommt mit einer aufgesetzten, unpassenden Säure daher, "besticht" durch einen unschönen Abgang und hat einen künstlichen, nichtmal an Frucht erinnernden Primärgeschmack.

Für den "Angebotspreis" von 4,44 € ist das schon eine wirkliche Unverschämtheit. Da sollte man beim Combi lieber zum Kaya greifen.

Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 1,5
Preis: 4,44 €

PS: Wahrscheinlich unnötig zu erwähnen, aber dieser Wein ist zur Zeit auf dem letzten Platz der CSZ Weinliste.


Dienstag, 11. März 2008

Eine (leider teure) Perle

ist die folgende Flasche Wein, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe:


Der Mont Du Toit 2003 ist eine Cuvée aus:
Er stammt aus dem Anbaugebiet Paarl in Südafrika, was übersetzt soviel bedeutet wie "Perle". Und wie schon gesagt, eben das ist dieser Wein auch. Perfekt harmonisieren Säure und Tannine, eine klare Fruchtnote, ein herrlich intensiver und langer Abgang; Kurz ein Wein um sich darin zu verlieren. Allerdings muss man Freund von trockenen Rotweinen sein, um diesen Wein schätzen zu können. Mag man lieber stark fruchtbetonte Weine, dann ist dieser Wein wohl zu wuchtig, zu massiv.

Der einzige Nachteil dieses Weins ist der Preis: Meine ersten Treffer im Internet kamen jeweils auf einen Flaschenpreis von ca. 21 Euro. Der Freund von mir, der mir diese Flasche geschenkt hat, meinte zwar, dass er sie in einem Laden in Oldenburg deutlich günstiger erworben hätte, ich weiß aber nicht, wieviel günstiger genau und ob das vielleicht ein Aktionspreis oder ähnliches war.

Anzumerken bliebe noch, dass ich erst nach dem Öffnen und Probieren dieser Flasche im Internet nach diesem Wein recherchiert habe und ich erst danach erfahren habe, dass dieser Wein seine optimale Trinkreife erst im Jahr 2010 hat. Unter Umständen kann dieser Wein also noch deutlich besser werden, als er es jetzt schon ist und dabei ist er, zur Zeit des Verfassens dieses Eintrags, die Nummer 1 der CSZ-Weinliste.


Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 14,1
Preis: ca 21,00 €

Pralinenclub Märzkollektion


Die Märzkollektion des Pralinenclubs Deutschland ist eingetroffen und von mir verkostet worden und sie ist ein wahres Highlight. Die Kollektion hat von mir 107 der möglichen 150 Punkte erhalten und stellt damit den bisherigen Rekord der Aprilkollektion 2007 ein.

Was mich besonders freut ist, dass es keine totalen Ausfälle (4 oder weniger Punkte) gab, sondern lediglich zwei schwächere Sorten ( "Eierlikör Trüffel-Ei" und "Paradiso", beide 5 Punkte). Dafür gab es allerdings auch "nur" zwei Higlights (9 oder 10 Punkte):

  • Lolita: Edle Vollmich Schokolade gefüllt mit Knuspernougat und Cashew-Nüssen von der Confiserie Dengel. 9 Punkte
  • Scarlett: Eine Verbindung von Schokolade, Sahne und Whiskey in Vollendung. Confiserie Spetsmann. 9 Punkte

Pralinen von Lauenstein

Ein weiteres Geburtstagsgeschenk will besprochen werden: Die handgemachten Pralinen von der Confiserie Lauenstein. Erstmal zwei Bilder von der Packung:

Die Packung von außen

Die Packung von innen


In der Packung befinden sich je zwei Pralinen von 8 verschiedenen Sorten. Alle Pralinen in dieser Kollektion sind von Hand hergestellt und enthalten keinerlei Alkohol. Die Pralinen überzeugen allesamt durch einen guten Geschmack der im wesentlichen durch die hochwertigen Zutaten getragen wird. Wirklich überraschende Geschmackserlebnisse gab es allerdings keine.

Irgendwie ist es mir schwergefallen, diese Pralinen richtig einzuordnen. Sie können durchaus auch mit den teuersten Pralinen aus dem Supermarkt mithalten, überflügeln aber z.B. "Die Hochfeinen" von Lindt nicht. Auf jeden Fall kann man sie keineswegs mit den Pralinen vergleichen, die ich Monat für Monat vom Pralinenclub erhalte, die spielen noch in einer ganz anderen Liga.

Die Frage ob ich diese Pralinen empfehlen kann oder nicht, hängt also im wesentlichen vom Preis ab, den ich aber selber nicht kenne. Sagen wir mal so: Wenn diese Packung für 10.- Euro zu haben ist, dann ist sie eine Empfehlung wert. Kostet sie jedoch 20.- Euro so würde ich das Geld lieber in eine Pralinenclub Kollektion investieren.

Montag, 10. März 2008

10.000 BC Rezension


Ich habe mir am Wochenende den neuen Film von Roland Emmerich angesehen: 10.000 BC. Schon vor dem Kino Besuch waren mein Begleiter und ich uns einig, dass der Film wohl nicht gut werden würde, aber vielleicht unfreiwillig komisch, wie es schon so viele Roland Emmerich Filme waren.

Leider war das nicht der Fall. Der Film war einfach nur langweilig. Natürlich hatte er hier und da logische Fehler, natürlich war die Story genauso schlicht wie die schauspielerischen Leistungen der Darsteller, aber er war halt nicht soo schlecht, als das er wieder unterhaltsam gewesen wäre.

Am besten lässt sich der Film wohl durch eine Szene beschreiben, die sich nach dem Kinobesuch ereignet hat: Mein Begleiter und ich sehen recht häufig zusammen Filme im Kino und normalerweise entwickelt sich nach dem Besuch eine längere Diskussion über den Film. Nach dem 10.000 BC Besuch jedoch sind wir noch eine knappe Stunde mit dem Wagen nach Osnabrück zum Billard spielen gefahren und auf der Hälfte der, schweigend verbrachten, Fahrt meinte mein Begleiter auf einmal "Scheiße, über den Film kann man wirklich gar nichts sagen, oder !?!"... Ich denke, dass beschreibt den Film recht genau.

Also, meine Empfehlung: Nicht schauen, ihr vergeudet wahrlich kostbare Lebenszeit (auch wenn der Film wenigstens nicht lang ist) !

PS: Achja, ich hätte ja fast die Story vergessen: Held und Heldin sind für einander bestimmt und sollen ihr Volk erretten. Heldin und andere ihres Stammes werden von Ägyptern entführt und als Sklaven beim Pyramidenbau eingesetzt. Held zieht los um sie zu befreien, vereinigt auf dem Weg diverse afrikanische Stämme und tötet dann den "Gott" der Ägypter um alle Sklaven zu befreien. Das ganze wird dann noch durch Kampfszenen gegen Mammuts und Riesevögel sowie einer alten Schamanin die ein wenig "zaubern" kann aufgepeppt. Das wars dann aber auch wirklich schon.

PPS: Damit der Zuschauer auch wirklich gleich zu Beginn des Filmes erkennt, wer von den Jägern des Stammes denn nun der Held ist, heisst dieser dann auch gleich d'leh...




Donnerstag, 6. März 2008

Als eine Fruchtbombe...

entpuppte sich dieser Chianti vom Weingut del Trebbio aus der Toskana. Er besteht zu 95% aus Sangiovese und zu 5% aus Canaiolo. Wie der Titel dieses Eintrages schon vermuten lässt, dominieren klar fruchtige Noten den Geschmack. Dieser Wein ist auf jeden Fall eine Empfehlung für Menschen, die nur selten trockene Rotweine mögen. Der fruchtige Geschmack wird durch einen recht kurzen, dafür aber überraschend weichen Abgang nochmal unterstützt. Ein wirklich leckerer Wein.



Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 10.6
Preis: ca. 6.50 €

Mein erster 90 PP Wein

Die oben abgebildete Flasche ist sie also, meine erste Flasche 90 Parker Punkte Wein. Ein 2004er Cuvee aus der Region Montsant. Von diesem Wein habe ich mir vor einigen Wochen einmal 3 Flaschen gekauft, um mir mal etwas zu gönnen und weil es mich interessiert hat, ob ein solcher Wein (mir) wirklich besser schmeckt, als ein günstigerer Wein. Und leider musste ich feststellen: Er tut es !

Dieser Wein ist wunderbar vielseitig im Geschmack, hat keinerlei Unebenheiten und einen herrlich langen Abgang. Ein wahres Schmuckstück also. Leider habe ich schon zwei der drei Flaschen geleert, und die Quelle, von der ich diesen Wein bezogen habe, hat ihn nicht mehr im Angebot. Naja, noch sind ja einige Geburtstags-Weine da...

Die CSZ-Weinpunkte für diesen Wein: 13,5
Preis: ca. 11,50 €